MPU wegen Drogen & Cannabis

Drogen-MPU: der klare Weg zurück ans Steuer.

Bei Drogen ist die Fahrerlaubnis schnell weg – oft schon ohne Fahrt unter Einfluss. Wir zeigen Ihnen, welche Nachweise Sie brauchen, und bereiten Sie gründlich auf die MPU wegen Drogen vor.

Harte Drogen

Amphetamine, Kokain, Ecstasy & Co.

Bei sogenannten harten Drogen kann bereits der einmalige nachgewiesene Konsum zum Entzug der Fahrerlaubnis führen – unabhängig davon, ob Sie unter Einfluss gefahren sind. Für die Neuerteilung verlangt die Behörde eine MPU, in der Regel verbunden mit einem Abstinenznachweis über 12 Monate.

Cannabis nach der Teillegalisierung

Seit 2024 gelten für Cannabis eigene Regeln in der Fahrerlaubnis-Verordnung (§ 13a FeV) und ein gesetzlicher THC-Grenzwert im Straßenverkehr. Eine MPU wird vor allem bei Anzeichen von Cannabismissbrauch oder -abhängigkeit oder bei wiederholten Verstößen angeordnet. Entscheidend ist dann, ob Sie Konsum und Fahren sicher trennen können – oder ob Abstinenz erforderlich ist.

Die Rechtslage bei Cannabis entwickelt sich weiter. Wir prüfen Ihren Fall immer nach dem aktuellen Stand – eine Rechtsberatung ersetzt das nicht.

Nächtliche Fahrt auf der Autobahn
In der Regel 12 Monate Abstinenzbei harten Drogen – per Urin oder Haaranalyse
Drogenscreening

Abstinenznachweis bei Drogen.

Nur Nachweise nach anerkannten CTU-Kriterien von akkreditierten Laboren werden bei der MPU akzeptiert.

Urin-Screening

Unangekündigte Kontrollen über den Nachweiszeitraum, meist 6 Termine in 12 Monaten. Einbestellung kurzfristig.

Haaranalyse

Rückwirkender Nachweis über mehrere Monate – abhängig von der Haarlänge. Kombinierbar mit Urinkontrollen.

Unsere Begleitung

Wir helfen bei der Laborwahl, erinnern an Fristen und bereiten die Nachweise für die MPU vor.

FAQ

Fragen zur MPU wegen Drogen

Wie lange muss ich für die Drogen-MPU abstinent sein?

Bei harten Drogen werden in der Regel 12 Monate nachgewiesene Abstinenz erwartet. Bei Cannabis hängt es von der Konsumform ab – manchmal genügt der Nachweis, dass Sie Konsum und Fahren trennen können.

Kann ich mit einem Cannabis-Rezept die MPU umgehen?

Medizinisches Cannabis ist rechtlich anders zu bewerten als Freizeitkonsum. Ob und wie es sich auf Ihre Fahreignung auswirkt, ist eine Einzelfallfrage, die wir mit Ihnen besprechen.

Was fragt der Gutachter bei der Drogen-MPU?

Themen sind u. a. Beginn und Verlauf des Konsums, Konsummotive, Ihr damaliges Umfeld, der Ausstieg und wie Sie heute Rückfälle vermeiden. In der MPU-Simulation üben wir genau diese Fragen.

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